In the Kellyburn Braes

Unser Burns Supper 2026

Der Haggis dampft. Des Rahmes Schaum erfüllt mit Wohlgeruch den Raum …

Einem bewährten Clansmen kommt das sicherlich bekannt vor, woraus stammt wohl der Reim? Ja, es sind die Twa Dogs. Das Wort Haggis ist zugegebenermaßen von mir. Um den echten, weil essbaren Haggis hatte sich Frank gekümmert. Und das macht er in bewährter Weise sehr gut. Präsentiert wurde er dann unter dem Schall von Anne-Kathrins Bagpipes auf den starken Armen von Olaf. Diesmal lag auch das Salatblatt am rechten Platz.

Auch unser diesjähriger Ehrengast Axel hat seine Arbeit wie immer exzellent erledigt und den Haggis mit sauberem Schnitt hingestreckt. Er kann’s also nicht nur mit dem Bus, sondern auch mit dem Degen. Nach so vielen Schottlanderkundungen mit ihm war es für die Clansmen eine echte Freude, ihn und seine Frau Katrin als Ehrengäste im heimischen Clangefilde begrüßen zu können.

Und der gute Luath erzählt weiter … da reihen an des Herdes Flammen sich Alt und Jung vergnügt zusammen. Nun an den Jungen mangelt es bei uns noch etwas. Aber wir arbeiten daran. Bei meinem Jonas greift unsere Arbeit bereits. Mit seinen zehn Jahren war er der jüngste Clansmen beim Supper und – ihm hat es Spaß gemacht!

Nun, da wir mit dem Haggis die rechte Grundlage gelegt hatten, ging es auf in die Kellyburn Braes und nach der Bernd’schen Interpretation des Liedes intonierten unsere Musiker um Alex das Ganze in der Burns’schen Art.

Mit der Fotobox wurde nun auch die visuelle Interpretation freigegeben. Und nach einer kleinen Pause richtete sich unsere Aufmerksamkeit wieder ganz auf unseren Robby Burns.

Dass er auch mit den Anfängen der Aufklärung in Europa verknüpft ist, wissen viele gar nicht, doch bei näherem Hinsehen … und Bernd sah näher hin, in seiner Immortal Memory und dem anschließenden ‚Is there for honest poverty‚, was auch bekannt ist unter dem Titel „For a‘ that and a‘ that“ und Alex ließ es dann auch noch in seiner Liedversion erklingen.

So langsam wurde es dann auch Zeit für die Sendung mit der Maus, was ein Spezialgebiet von Heike und Rainer ist. In diesem Fall verarbeiteten sie es mit dem Toast to the Lassies und der entsprechenden Reply.

Na ja, und dann wurde es, wie es mittlerweile schon Tradition ist, dunkel im Raum und Tam O’Shanter unternahm seinen Ritt zur Kirche Alloway und auch zurück über die diffiziele Brig o‘ Doon. Und wir vergaßen auch nicht Tam O’Shanters Pferd mitzunehmen …

Nachdem unser Chairman Uwe allen Beteiligten und Gästen gedankt hatte, wurde im Gefühl eines wieder einmal gelungenen Suppers Auld Lang Syne angestimmt und wir kehrten bei den Klängen der Pipes aus den Kellyburn Braes zurück nach Uetze.


 


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