März 2 2026

In the Kellyburn Braes

Unser Burns Supper 2026

Der Haggis dampft. Des Rahmes Schaum erfüllt mit Wohlgeruch den Raum …

Einem bewährten Clansmen kommt das sicherlich bekannt vor, woraus stammt wohl der Reim? Ja, es sind die Twa Dogs. Das Wort Haggis ist zugegebenermaßen von mir. Um den echten, weil essbaren Haggis hatte sich Frank gekümmert. Und das macht er in bewährter Weise sehr gut. Präsentiert wurde er dann unter dem Schall von Anne-Kathrins Bagpipes auf den starken Armen von Olaf. Diesmal lag auch das Salatblatt am rechten Platz.

Auch unser diesjähriger Ehrengast Axel hat seine Arbeit wie immer exzellent erledigt und den Haggis mit sauberem Schnitt hingestreckt. Er kann’s also nicht nur mit dem Bus, sondern auch mit dem Degen. Nach so vielen Schottlanderkundungen mit ihm war es für die Clansmen eine echte Freude, ihn und seine Frau Katrin als Ehrengäste im heimischen Clangefilde begrüßen zu können.

Und der gute Luath erzählt weiter … da reihen an des Herdes Flammen sich Alt und Jung vergnügt zusammen. Nun an den Jungen mangelt es bei uns noch etwas. Aber wir arbeiten daran. Bei meinem Jonas greift unsere Arbeit bereits. Mit seinen zehn Jahren war er der jüngste Clansmen beim Supper und – ihm hat es Spaß gemacht!

Nun, da wir mit dem Haggis die rechte Grundlage gelegt hatten, ging es auf in die Kellyburn Braes und nach der Bernd’schen Interpretation des Liedes intonierten unsere Musiker um Alex das Ganze in der Burns’schen Art.

Mit der Fotobox wurde nun auch die visuelle Interpretation freigegeben. Und nach einer kleinen Pause richtete sich unsere Aufmerksamkeit wieder ganz auf unseren Robby Burns.

Dass er auch mit den Anfängen der Aufklärung in Europa verknüpft ist, wissen viele gar nicht, doch bei näherem Hinsehen … und Bernd sah näher hin, in seiner Immortal Memory und dem anschließenden ‚Is there for honest poverty‚, was auch bekannt ist unter dem Titel „For a‘ that and a‘ that“ und Alex ließ es dann auch noch in seiner Liedversion erklingen.

So langsam wurde es dann auch Zeit für die Sendung mit der Maus, was ein Spezialgebiet von Heike und Rainer ist. In diesem Fall verarbeiteten sie es mit dem Toast to the Lassies und der entsprechenden Reply.

Na ja, und dann wurde es, wie es mittlerweile schon Tradition ist, dunkel im Raum und Tam O’Shanter unternahm seinen Ritt zur Kirche Alloway und auch zurück über die diffiziele Brig o‘ Doon. Und wir vergaßen auch nicht Tam O’Shanters Pferd mitzunehmen …

Nachdem unser Chairman Uwe allen Beteiligten und Gästen gedankt hatte, wurde im Gefühl eines wieder einmal gelungenen Suppers Auld Lang Syne angestimmt und wir kehrten bei den Klängen der Pipes aus den Kellyburn Braes zurück nach Uetze.


 


Feb. 20 2026

MV 2026

Wieder ist ein Jahr ins Land gegangen …

Kennt ihr diese Dinger noch, die Litfass Säulen? Da konnten wir Kinder noch so wunderbar Verstecken spielen. Eigentlich waren sie aber da, um wichtige Dinge bekannt zu machen. So auch hier:

Gathering! Nun Clansmen, kommt zusammen, um über unsere weitere Arbeit zu beraten! Die nächste Mitgliederversammlung findet am 10.03.2026 um 18:00 in der Clansmen-Lounge statt.

Es gibt wieder die übliche Tagesordnung, also

  • Rechenschaftsbericht, Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht,
  • Wahl des neuen Vorstandes (Vorsitzender und 2. Kassenprüfer),
  • unsere so langsam etwas leidigen Whiskyfächer,
  • die Schottlandreise 2027,
  • Weitere Vereinsthemen.

Unter dem Punkt Weiteres könnt ihr noch Vorschläge einbringen, was noch zu besprechen wäre.

Der Vorstand



Jan. 1 2026

Wir gehen an die Grenzen …

Clansmen-Reise 2027

Nun ja, wir gehen nicht unbedingt an unsere Grenzen und wir werden auch weiterhin mit dem Bus fahren. Gemeint ist mit den Grenzen die Borders-Region in Schottland, also der Südostteil, vorwiegend Northumbria.

Gerade diese Region war in alter Zeit Schauplatz vieler Machtkämpfe, wo Northumbrier und die Alt Clut aber auch Scots und zum Teil auch piktische Könige aufeinendertrafen und vor allem aber auch Engländer und Schotten. Im Südosten dieser Region liegt auch das Kloster Lindisfarne, welches die Wikinger 793 A.D. überfallen und ausgeraubt haben und auch Bamburgh Castle, der Königssitz von Bernicia und später Northumbria (Aethelfrithings of Nothumbria, um 632 A.D.), ein beeindruckendes Schloss.

Also, auch diese Region hat etwas, das man kennenlernen sollte. Und das ist nicht nur die Geschichte … 

Unser berühmter Kartograph und Historiker Colin hat schon mal einen kleinen Appetizer generiert, der euch auf diese Reise einstimmen soll (Infos Clansmen Tour 2027 →). Geplant haben wir die Reise wieder für die Zeit Ende April bis Mai 2027.


 


Okt. 31 2025

Der Teufel geht um in den Kellyburn Braes …

Ankündigung Burns Supper 2026

Die guten Geister der Clansmen haben es uns bestätigt! Das wilde Treiben aller möglichen witches und warlocks hat, wie jedes Jahr, wieder um sich gegriffen. The Deil gibt keine Ruhe. Zuletzt wurde er in den Hügeln um den Kellyburn gesichtet, also in der Nähe von Stirling, wo uns unsere diesjährige Reise im Frühjahr hingeführt hat. 

Sollte er uns nachgeschnüffelt haben? Dann hat er sich jedenfalls ganz schön verirrt. Doch für den Teufel ist so etaws ja keine Entfernung. Wir sollten uns auch diesmal ausreichend wappnen, vor allem gegen die witches und warlocks. Wir werden sie auch zum nächsten Burns Supper in den Kellyburn Braes unter Kontrolle halten. Es ist mittlerweile der 267. Geburtstag unseres Rabbie Burns und wir feiern ihn zu unserem Supper am 31.01.2026. Das Supper beginnt, auch wie immer, um 19:00 in Halle 10 (also nicht in den Hügeln des Kellyburn). Die Türen sind ab 18:00 geöffnet.

Wer am Supper teilnehmen möchte, sollte sich wieder frühzeitig anmelden unter info@the-clansmen.de. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt auch dieses Jahr 60 Personen. Clansmen-Mitglieder werden bevorzugt in die Anmeldeliste eingeordnet. Anmeldeschluss ist der 11. Januar. Für danach eventuell noch vorhandene Karten gilt kein Vorzugsrecht für Mitglieder mehr. Zur Begleichung der entstehenden Kosten haben wir für diesmal einen Teilnahmebeitrag von 80 € pro Person angesetzt. Für die Clansmen wird es entsprechend etwas günstiger (65 €).

Und neu in diesem Jahr:

Die Anmeldung wird erst mit der Überweisung des Teilnahmebeitrags, zu welcher ihr bei Anmeldung aufgefordert werdet verbindlich (ihr bekommt dann IBAN und Kennwort mitgeteilt). Bei am Supper-Abend noch nicht vorliegender Überweisung bleibt die Anmeldung unverbindlich und es kostet euch jeweils 10 € mehr an der Abendkasse. 

 


Okt. 25 2025

Verschwunden und neu entdeckt

Geht es euch im Herbst auch so? Da sucht man die auf dem Dachboden verstauten Weihnachtsreliquien und findet so manches nicht mehr. Es muss doch hier sein, ruft man dann verzweifelt und gräbt immer tiefer und dann …

… nein, man findet es nicht. Aber man stößt bei all dem Kramen auf andere Sachen, die man eigentlich schon fast vergessen hatte und freut sich über die Wiederentdeckung.

Genau so erging es mir, als ich eine Distillerie an der Westküste der Islay suchte. Na ja, ich fand sie auch, es war Kilchoman, eine recht neue Distillerie. Doch was ich nicht wusste war, dass es vor gut 200 Jahren genau dort, etwa 8 Kilometer Luftline schon einmal eine Distillerie gegeben hatte – Lossit, eine sogenannte Farm-Distillerie, genau wie Kilchoman auch. Übrigens heute die einzige der Islay-Distillerien, die man noch als Farm-Distillerie bezeichnen kann. Das Prinzip: Man kümmert sich das Jahr über um das Wachstum der Gerste und erst ab September, nach der Ernte, wird der Whisky hergestellt. So läuft es in einer Farm-Distillerie – erst die Gerste, also die Farm und danach die Destillation. Und das Besondere: in Kilchoman wird alles in einer Distillerie gemacht, die Gerste, das Darren, das Mälzen, die Destillation und schließlich die Lagerung, eben wie zu alten Zeiten, also wie auch in Lossit.

Und in dieser Whisky-Vergangenheit schwingt eben auch viel an Tradtion mit. Warum also nicht diese Traditionen mal wieder in unserer Lounge aufleben lassen? Und was eignet sich für die Traditionen besser als der St. Andrews Day? Also suchen wir auch als Clansmen am St. Andrews Day nach Verschwundenem, den alten Traditionen der Whisky-Herstellung.

Jeder, der mit helfen möchte beim Suchen ist herzlich eingeladen am 30.11.2025 um 18:00 in unsere Clansmen-Lounge. Auch eine kleine Stärkung wird es geben. Und schließlich dürfen wir von dem, was wir gefunden haben auch ein paar Schlückchen nehmen. Der Finderlohn von 15 € p.p. kommt den Clansmen zugute. Sollten auch Nicht-Clansmen die Funde mit uns teilen wollen, so dürfen sie sich uns gern anschließen (für 30 € p.p.). Da wir nur in der Lounge suchen und deren Aufnahmekapazität begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung.

Was wir zu finden hoffen (Line up) →



März 12 2025

Jahreshauptversammlung 2025

Nun ist auch unsere Mitgliederversammlung 2025 Geschichte. Dabei mussten wir so einiges richten: Wiederherstellung eines satzungsgemäßen Vorstandes, die Mitgliedsbeiträge, Korkgeld, Vorschau auf 2025/26 usw.

Hier erfahrt ihr die Einzelheiten →


Feb. 13 2025

MV 2025

Damit es auch niemand verpasst: Die nächste Mitgliederversammlung findet am 11.03.2025 um 18:00 in der Clansmen-Lounge statt. Neben der Wahl gibt es aus Sicht des Vorstandes so einiges zu richten, ganz abgesehen von euren Ideen und Vorschlägen. Also merkt euch diesen Termin vor! Gern könnt ihr auch vorab eure Vorstellungen kund tun unter info@the-clansmen.de. Aus unserer Sicht haben wir folgende Tagesordnung:

  • Rechenschaftsbericht, Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht,
  • Wahl des neuen Vorstandes (diesmal insgesamt), des Beirates und des 1. Kassenprüfers,
  • Beitragsordnung inklusive Mietung der Whiskyfächer,
  • Vorgehensweise bei der Vorbereitung der Burns Supper,
  • Vorbereitung der Schottland-Reise 2025.

Eine vorherige Anmeldung ist vom Grundsatz her nicht erforderlich, wäre aber gut, um die Kapazität unserer Lounge richtig zu bemessen.

Der Vorstand



Feb. 12 2025

Und Phoebus erhob sich … und der Ritter fiel nieder …

Unser Burns Supper 2025

… so beschreibt zumindest unser Robert Burns den illustren Wettstreit auf Friars Carse um 1789. Nun wir waren in Uetze nicht zu einem solch ‚gottlosen Trink-Wettstreit‘ angetreten, wie es Burns dem werten Glenriddel in den Mund legte. Wir hatten genug zu tun mit den warlocks und witches. Sie zu bändigen hatten wir diesmal die Whistle. Genauer gesagt, war es in Wirklichkeit nicht nur eine Flöte, nach der sie hätten tanzen müssen sondern eine ganze Band und die hatte es in sich!

Es war die professionelle Band der 3 More Pints, gegen die sie 235 Jahre später anzutreten hatten. Nun, sie hätten keine Chance gehabt. Da wäre für die Hexen nichts zu holen gewesen. Alex und seinen Getreuen wären sie nicht gewachsen gewesen, denn die spielten auf in dem Theater, dass durch ihren Folk erbebt die ganze Halle 10, wie es Burns ausgedrückt hätte. Eine (zugegeben recht kleine) Kostprobe könnt ihr euch in unserem Clansmen-Cinema holen.

Für uns Clansmen war allerdings jede Menge drin. Frank hatte sich bravourös um den Haggis gekümmert, ja auch diese kleinen Tiere, die Haggise, brauchen jede Menge Fürsorge. Womit wir, quasi auf Umwegen, fast beim Anfang unserer Burns Night wären, als da unsere diesjährige Piperin Denise Reimann mit dem Einmarsch des Ehrengastes Uwe Hoffmann die Burns Night eröffnete und das Kommando an den Chairman Uwe Batke übergab welcher sogleich die Jagd auf den Haggis freigab. Den entscheidenden Schnitt führte, streng nach Reglement und ohne Verspritzen des amber bead der Ehrengast aus.

Danach konnten wir die Waffen beiseite legen und uns dem Genuss der so köstlichen Speise wie auch dem in bewährter Weise von Tricia vorbereiteten Trifle hingeben, natürlich nicht ohne den diesjährigen Supper-Whisky schon mal in sanften Tröpfchen auf unsere Zunge träufeln zu lassen.

Den thematischen Teil eröffnete dann Bernd mit dem Loyal Toast und der dem Thema des Abends gewidmeten Ballade The Whistle. Danach übergab Uwe den Staffelstab an die Band, welche mit den Jacobits schon mal richtig einheizte bevor Colin das so knifflige Thema der Whistle mit einem Quiz und solider Handwerkskunst aufgriff.

Nach einer kleinen Pause zum Luft holen, kam der große Part unseres Barden Robert Burns und wir ließen die Hexen auf den guten Tam O’Shanter los. Natürlich nicht, weil wir ihm etwas antun wollten, aber so gewissermaßen als warnendes Beispiel. Wir tun das jedes Jahr, quasi präventiv. Ob es etwas nützt? Es ist wie in der Politik: Wir wissen es nicht. Aber es kann keiner sagen, wir hätten nichts getan. In Uetze hat jedenfalls noch jede Mähre ihren Schweif, selbst jene im Traditional Life Park.

Doch in diesem Part lassen wir nicht nur Robert zu Worte kommen sondern auch die Clansmen, um ihn zu würdigen. Und das erfolgt bewährter Weise zunächst in Person von Pascal, der uns ein um’s andere Mal unserem Barden mit seiner Immortal Memory ein Stückchen näher bringt.

Nun was wäre unser Robert ohne die Frauen im Allgemeinen, und wir ohne unsere Frauen im Besonderen? Um dieses Maß zu wahren, war ein entsprechender Toast to our Lassies jetzt angebracht. In diese Bresche sprang Martin, gleich Maggie auf der Brig o‘ Doon, indem er versuchte, deren Flötentöne in die angemessene Perspektive, also die der Männer zu rücken. Doch das ließ Birgit Kelpe in ihrer Reply nicht gänzlich unwidersprochen, genauer gesagt, ergänzte sie unsere leisen Flötentöne zu einer wirklichen Symphonie – auf unsere Frauen. Da kann ich ihr nur zustimmen: To our lassies! Ja, unsere Lassies sind recht tough! Selbst unser Rabbi konnte sich seiner Zeit der Magie der toughen Frauen oder wie er es im Dialekt ausdrückt, Tho‘ Women’s Minds nicht entziehen, was Bernd in seiner Übertragung dieses Burns-Gedichtes sogleich bestätigen konnte. Selbst eine lost memory wurde dieses Jahr noch ausgegraben und zwar von Pascal. Diese ist noch frisch und nicht katalogisiert, deshalb hier noch nicht sichtbar. Ich bin aber sicher, dass Pascal uns das Kleinod noch freigeben wird. Doch, wie es unser Rabbi formuliert, … meine Muse sei gezügelt, denn über’s Maß ward sie beflügelt …, diesmal von den Beiträgen unserer Clansmen. Womit auch der offizielle Teil unserer Burns Night seinem Ende entgegenstrebte, natürlich nicht ohne Würdigung der diesjährigen Beiträge durch unseren Chairman Uwe.

Doch damit war das Supper noch lange nicht beendet. Quiz und hand craft Beiträge wurden gewürdigt und es wurde die Auld lang syne angestimmt … und wieder ergriffen Alex und seine Mannen die Instrumente und spielten auf in dem Theater … und die/der eine oder andere Clansmen tanzte sogar … und Phoebus erhob sich, aber keiner fiel nieder …



Nov. 15 2024

I sing of a whistle …

Ankündigung Burns Supper 2025

Nein, keine Angst, ich singe nicht wirklich. Schließlich sollte jeder bei dem bleiben, was er wirklich kann. Da ich auch nicht weiß, ob ich mit warlocks und wiches wirklich gut umgehen kann, jedenfalls so ganz allein ohne Unterstützung, kündige ich lieber unser Burns Supper 2025 rechtzeitig an mit dem Ruf nach Verstärkung oder, wie es Rabby Burns‘ ausdrücken würde „And long with this Whistle all Uetze shall ring …“.

Am 25.01.2025 werden wir wieder unseren Rabbie Burns mit einem Supper feiern, diesmal genau an seinem 266. Geburtstag, also Punktlandung. Wie immer beginnen wir das Prozedere um 19:00 in Halle 10. Das Thema ist diesmal The Whistle (Die Flöte), wozu es natürlich auch eine Geschichte gibt, welche uns Rabbie Burns zu erzählen weiß. Aber hier und an dieser Stelle möchte ich sie nicht vorwegnehmen. Kommt zum Supper und hört sie von ihm selbst! Die Türen stehen ab 18:00 offen. Da wir der Phantasie gern freien Spielraum geben … Toasts und eigene Beiträge, in Wort oder auch auf der Flöte, oder Lost Memories sind erwünscht, doch meldet dies bitte vorher an.

Wer am Supper teilnehmen möchte, sollte sich wieder frühzeitig anmelden unter info@the-clansmen.de. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt auch dieses Jahr 60 Personen. Clansmen-Mitglieder werden bevorzugt in die Anmeldeliste eingeordnet. Anmeldeschluss ist der 11. Januar. Für danach eventuell noch vorhandene Karten gilt kein Vorzugsrecht für Mitglieder mehr. Zur Begleichung der entstehenden Kosten haben wir für diesmal einen Teilnahmebeitrag von 75 € pro Person angesetzt. Ja, auch der Einkauf wird von Jahr zu Jahr teurer. Für die Clansmen wird es entsprechend etwas günstiger (60 €).



Sep. 13 2024

Stippviste zu van Loon

Wie fast jeden Tag in diesem Sommer blinzelte die Sonne schon kräftig durch das Blätternetzwerk, welche die Bahnstation in Ohof umrankt und wo Birgit und ich auf den ENNO-Express nach Hannover warteten. Es sollte heute für die Clansmen zu den ‚Piekfeinen Bränden‘ nach Bremen gehen. Da sich Martin um die gesamte Organisation gekümmert hatte, durfte ich mithin einen total entspannten und relaxten Tag für mich erwarten. Und das wurde er auch. Super, Martin! So nach und nach sammelte der ENNO die Clansmen in Dedenhausen und Dollbergen ein und strebte der Landeshauptstadt entgegen, wo wir dann den Kurs auf Bremen ausrichteten.

Dort angekommen, sprangen wir erst einmal hinein in das lebendige Treiben der alten Hansestadt, zu den Bremer Stadtmusikanten, durch die alten Gassen, welche nach den einst dort ansässigen Gewerken benannt sind und natürlich zum Roland und dem Rathaus, welche beide heute zum UNESCO-Welterbe zählen.

Wenngleich wir diesmal in Sachen Whisky unterwegs waren, ist gerade mit dem Rathaus auch eine andere Geschichte verknüpft – der Wein. Hier lagern alte Weine, zurück bis 1727 und das älteste Fass, aus dem nur ausgewählte Persönlichkeiten naschen dürfen stammt aus dem Jahre 1653. Da drängt sich einem mit Wilhelm Hauff und „Phantasien im Bremer Ratskeller“ gerdadezu das Erbe der deutschen Romantik auf.

Nun gut, wir schlenderten zunächst durch die geschichtsträchtigen Gassen und vorbei an den Symbolen Bremens … und wurden durstig. Das eine oder andere Bier kam da gerade richtig. Der Weg zur Destillerie war mit der Schlachte, parallel zu Bremens einstigem Hochseekai gut vorgegeben. Aber bis dahin hatten wir hatten ja noch ausreichend Zeit.

Schließlich waren wir dort angekommen, wohin wir gestrebt hatten – bei „Piekfeine Brände“. Nach kurzem Warten wurden wir hereingebeten in die heiligen Hallen des Bremer Whisky’s. Zunächst in einen Vorraum – so glaubte ich zumindest, bis mir so nach und nach klar wurde, dass dieser bescheidene Raum nebst einem kleinen Besucherraum die gesamte Destillerie aufnahm.

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Hier wird im wahrsten Sinne des Wortes nur „destilliert“. Die fertige Maische wird angeliefert und auch die Lagerung der Fässer erfolgt an einem anderen Ort. Mit einer schottischen Distillery hat das, bis auf den Brennvorgang selbst, durchaus wenig gemein. Nun, wir wollen bescheiden sein. Und so begaben wir uns in das zweite Destilleriegemach, den Besucher- oder auch Tastingroom und hatten vor uns das volle Programm, sowohl des heutigen Tastings als auch der Destillerie.

 

 

 

Angefangen bei dem Destillat aus eingekaufter Münchner Maische bis hin zur schottischen Version, welche ihrerseits sogar wiederum aus deutscher Gerste stammen könnte. Man weiß es ja nicht – die Brennmeisterin wusste es auch nicht … Im Zentrum der Phalanx befand sich das klare ungelagerte Destillat, welches noch kein Fass von innen gesehen hatte und für welches sich eigentlich nur der Brennmeister interessiert. Über die linke und rechte Flanke griffen die eigentlichen Whiskies an und lieferten einen Eindruck von dem hier erzeugten Endprodukt, dessen Reifung wir leider nicht bestaunen konnten. Um den Clansmen dennoch einen kleinen Eindruck zu vermitteln, erwarben wir noch ein Exemplar des VanLoon, um es gemeinsam zu Hause zu ergründen.

Nun hatten wir uns eine leibliche Stärkung redlich verdient und genossen sie mit Inbrunst ehe wir uns zur Railway begeben mussten, um nach einem ausgelassenen und wunderbaren Tag wieder in die heimatlichen Gefilde zurückzukehren.

Danke, den teilnehmenden Clansmen. Es hat wieder einmal richtig Spaß gemacht!


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