Jan 16 2021

Supper for One

Der 262. Geburtstag

Zum 262. Geburtstag von Robert Burns

Wir schreiben den 25. Januar und das ist der Geburtstag von Robert Burns. In unzähligen Stuben und Salons, wie auch bei den Clansmen, werden alljährlich ihm zu Ehren Suppers abgehalten, auf denen sein Geist und Gedanke die zentrale Rolle spielen. Man kann es sich deshalb auch so vorstellen, dass auf jedem Supper ein (virtueller) Tisch für seine Person und die von ihm erdachten Figuren bereitsteht. Doch in diesem Jahr ist aufgrund Auld Corona-Nick’s Wirken alles umgekehrt – nur noch die Geister sind real, die Gäste virtuell. Aber wir können mal reinschauen …

Wir befinden uns irgendwo auf dieser Erd‘, sagen wir in einer Stube im Kirkton Inn in Ayr. Im Raum sehen wir Robert Burns und … James.

Es entwickelt sich der folgende Abend:


Im Text des Suppers sind 34 Zitate aus Robert-Burns-Texten enthalten. Sie sind fett gedruckt und nummeriert. Fast alle Zitate (29 von 34) sind irgendwo auf unserer Homepage zu finden.

Wer von den Clansmen am Supper-Quiz teilnehmen möchte, fülle bitte die angehängte Zitate-Tabelle aus und sende sie bis spätestens 20.01.2021 per email an info@the-clansmen.de.

Wer mindestens 30 Zitatstellen richtig erkannt hat, erwirbt sich damit die Berechtigung für ein Vaccination-Package, bestehend aus 2 wee doses.


Dez 22 2020

Merry Christmas and a Healthy New Year!

Die Hoffnung, noch in diesem Jahr mit der alles überschattenden Pandemie fertig zu werden und, wenn auch vielleicht langsam, unter günstigeren Vorzeichen das Weihnachtsfest zu feiern ist also nicht Realität geworden. So haben wir als Clansmen von unseren Vorstellungen auch praktisch nichts umsetzen können, sieht man von den wenigen Treffen in kleinem Kreise in den relativ entspannten Sommermonaten ab.

Die Erwartungen an das in den ersten Monaten des neuen Jahres Kommende sollten wir auch nicht eben hoch schrauben. Das geliebte Supper zur Feier des 262. Geburtstages unseres geliebten Barden Robert Burns wird es nicht geben, nicht geben können. Was wir tun können für ihn, für uns ist, ihm auf seinen gedanklichen Pfaden zu folgen, manchmal traurig und bekümmert, manchmal freudig und überschwenglich, immer aber willensstark und kraftvoll. Das konnte ihm keine Krankheit nehmen und das kann auch uns kein Virus nehmen. Wir haben einen Impfstoff und wir haben auch ein Lebenswasser, ein usquabae, wie Rabbie es nennt und, wir haben seine kraftvollen Gedanken, die uns aufrütteln, wenn wir mal schwach zu werden drohen.

Nun Maggie lauf, so schnell du kannst …

Wir wünschen allen Clansmen und Freunden

Frohe Weihnachtstage mit Wärme und Zuversicht im Herzen und ein neues kraftvolles Jahr 2021 mit Gesundheit und reich an Glück!

The Clansmen, der Vorstand.


Nov 30 2020

Happy St. Andrews !?

Anlässlich St. Andrews 2020 von Bernd Horlbeck

Es klingt schon etwas surreal „Happy St. Andrews Day“ unter extremen Kontaktbeschränkungen. Das ist wie Whisky-Tasting ohne Whisky. Heute heisst es Virtual Reality, also scheinbare Realität. Für mich ist es der perfekte Widerspruch in sich. Entweder es ist etwas real oder virtuell, also nur scheinbar real. Da wir nicht in der Virtuality verschwinden wollen, sollten wir uns auch keine Scheinwelt mit Scheinfreude aufbauen. Es ist gegenwärtig nun mal die Realität, trotzdem auch mit ein wenig realer Freude und menschlicher Wärme. Wenn es auch einigermaßen schwierig ist, dabei den Kopf oben zu behalten, so wollen wir doch alles daransetzen, es zu schaffen mit realer Wärme und Freude.

Also, statt wie sonst St. Andrews zu feiern, bin ich ins Erzgebirge gefahren, um, auch wie sonst immer, den traditionellen Weihnachtsstollen zu holen. Das geschah natürlich eher überfallartig, denn übernachten geht jetzt nur virtuell. Da hatte ich einen St. Andrews-Traum, also etwas Virtuelles. Den könnt ihr euch hier anschauen (auch in Clansmen Cinema):

Zum Abspielen Bild anklicken!

Wir arbeiten daran, auch dem kommenden Burns Supper etwas Realität zu verleihen. Zunächst Euch Allen:

Eine frohe Weihnachtszeit!


Nov 9 2020

News from the RBWF

Als Mitglied der Robert Burns World Federation (RBWF) erhalten wir, wie euch vielleicht bekannt sein dürfte, aller zwei Monate einen Newsletter. Die November-Ausgabe des Newsletter ‚The Vision‘, wie er jetzt heißt, habe ich gerade erhalten und mir will scheinen, dass hier durchaus eine angenehm frische Brise weht, so dass ich mich entschlossen habe, dies in einem Clansmen-Artikel zu würdigen.

President of the RBWF Marc SherlandZuallererst möchte ich an dieser Stelle, wenn auch nicht gerade zeitnah, so doch nicht weniger herzlich einen Gruß der Clansmen an den neuen Präsidenten der RBWF, Marc Sherland auf den Weg bringen. Seine Antrittsrede könnt Ihr auf YouTube hören und sehen (https://t.co/3ujmyxmC5y?amp=1). Wir wünschen ihm in seiner Tätigkeit, und wie ich annehme, der Umsetzung seiner Vision viel Erfolg und so wir uns dazu in der Lage sehen, werden wir ihn dabei unterstützen. Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle, seinem Vorgänger Brian Goldie, der uns im Dezember 2019 anlässlich des 10-jährigen Bestehens von „The Clansmen“ und der Einweihung unserer Robert Burns Memorial Statue „The fleein‘ Tam“ einen Besuch abstattete, und mit dem wir frohe Stunden verbringen durften, zu danken für die Warmherzigkeit und Freundschaft, welche er uns entgegenbrachte. Thank You, Brian.

Wie schon erwähnt, hat der Newsletter jetzt auch einen, nämlich genau diesen Namen: „The Vision“. Ich möchte den Clansmen empfehlen, dort hineinzuschauen. Er ist via Internet leicht  anzuwählen: http://www.rbwf.org.uk/. Unter unseren Links am rechten Rand findet ihr diesen Link bekanntlich schon von Anfang an unter

LinksRobert Burns World Federation.

Was ich auf jeden Fall erwähnen muss:Robert Burns World Federation Tartan

Es gibt jetzt einen neuen RBWF-Tartan

Marc Sherland hat den Tartan designed. Er enthält sechs Farben, welche jeweils für ein Item stehen, welchem sich die RBWF verpfichtet fühlt. Welche Farben das sind und wofür sie stehen das lest am besten selbst nach im November-Newsletter der RBWF (angegebenen Link auswählen).

Es gibt noch eine Menge weiterer interessanter Themen in diesem Newsletter. Ich kann nur sagen: Wirklich gut und lesenswert – ein prima Start des neuen RBWF-Präsidenten! Vielen Dank auch an den Newsletter-Editor Mike Duguid.

Lest ihn selbst !!!


Okt 29 2020

A running stream they dare na cross ?

Tam macht alles richtig

… über ein fließendes Wasser können sie nicht hinweg …

Die Fallzahlen bei COVID-19 steigen in der zweiten Welle immer weiter an und die Hoffnungen, zum Jahresende wieder in der Normalität anzugelangen gehen praktisch auf null. Was wird aus unseren Events, aus dem Clansmen-Dienstag, St. Andrews, dem Burns Supper und unserer Schottland-Reise? Wir wissen es nicht. Aber wir denken nach, machen neue Pläne – und müssen sie letztendlich immer wieder verwerfen. Meine Absicht, erst einen kleinen Hoffnungsschimmer abzuwarten und dann wieder ins Gespräch zu kommen hat letztlich dazu geführt, dass wir nichts Praktisches auf der Homepage zu besprechen hatten. Nun sei es d’rum, Robert Burns hat es in seinem Gedicht ‚To A Mouse‘ so formuliert:

But Mousie, thou art no thy lane,
In proving foresight may be vain:
The best laid schemes o‘ mice an‘ men
Gang aft agley,
An‘ lea’e us nought but grief an‘ pain,
For promis’d joy!

oder in meiner Übertragung:

Doch Mäuschen, du bist nicht allein
Voraussicht mag vergebens sein:
Der beste Plan, ob Maus, ob Mann,
Geht oftmals ganz daneben,
Und schleppt nur Qual und Kummer an,
Statt Freud‘ in unserm Leben.

Die nächste Strophe zitiere ich lieber nicht. Stattdessen wollen wir nach vorn schauen … und weiter Pläne machen. Unseren schottischen Freunden geht’s nicht anders, nur dass sie im Moment noch etwas schlechter d’ran sind als wir.

Um in der Distanz den Kontakt nicht zu verlieren, habe ich unter ‚Scotland Today‘ (Country and People) momentan eine kleine Presseschau von Schottland etabliert, wo wir aber auch weitere Akzente thematisieren können, Eure Mitarbeit natürlich vorausgesetzt.

Die neuen Infektionsschutz-Regeln, welche ab 02. November in Deutschland gelten werden, machen da wenig Hoffnung auf baldige Besserung. Hier etwas in der Gestaltung von Veranstaltungen zu unternehmen wäre die Quadratur des Kreises – es geht einfach nicht. Das einzige, was wir momentan tun können um den Kontakt zu halten, ist die Nutzung der elektronischen Medien – deshalb auch meine Arbeit an der Homepage.

Ein Treffen zu St. Andrews am 30. November können wir vergessen. Ich will aber elektronisch etwas vorbereiten. Wenn Ihr hierzu noch Einfälle habt, dann wisst Ihr ja, wie Ihr mich erreicht.

Das kommende Burns Supper haben wir noch nicht abgeschrieben. Thema soll dieses Mal der gute alte Tam selbst sein. Wir diskutieren mögliche Varianten für den 23. Januar, müssen jedoch abwarten, wie sich die Lage bis dahin entwickelt.

Für diesmal: Bleibt gesund! Und haltet den Kontakt, wenn auch nur elektronisch.


Okt 7 2020

Scotland today

Wir haben etwas an unserer Clansmen-Homepage gearbeitet und eine neue Rubrik „Scotland Today“ unter dem Menüpunkt „Country and People“ hinzugefügt. Bridges over the Forth, EdinburghDa wir bisher wohl etwas historienlastig sind, meinen wir es müsste auch etwas mehr Gegenwart einfließen, um den Menschen in Schottland etwas näher zu kommen, ihren Befindlichkeiten, Sorgen und Erfolgen. Denn die Grundlage für ein Miteinander ist zunächst immer das Verstehen.

Ihr könnt Euch alle beteiligen, mit Beiträgen aber auch mit Hinweisen auf Themen, welche ihr gern angesprochen haben möchtet. Ob daraus etwas wird, werden wir sehen. Es liegt nicht zuletzt an uns allen …


Aug 26 2020

Der Herbst hat auch etwas …

Von Bernd Horlbeck im August 2020

So langsam werde ich wach. Aha, es ist morgens. Wie spät ist es? Erst halb sieben? Wieso bin ich schon aufgewacht? Ah, der rechte Fuß schaut unter der Bettdecke hervor. So ist das! Ich ziehe ihn in die wohlige Wärme unter der Decke zurück. Ich stutze: Es ist aber Hochsommer und wir haben eine verdammte Hitze? Ich schaue durch das halbgeöffnete Fenster. Kein Sonnenschein, stattdessen biegen sich die Eichenwipfel hin und zurück. Jetzt nehme ich auch das herbstliche Rauschen des Windes wahr. Mich überströmt ein Gefühl wohliger Geborgenheit. Endlich der Sonnenglut entronnen, kein am Körper klebendes, von Schweiß durchtränktes Hemd mehr. Keine gefräßigen gelb-schwarzen Flugsaurier beim Frühstück, deren einziges Ziel darin zu bestehen scheint, mir das Frühstücksbrot in überdimensionalen Einzelbrocken vom Teller zu tragen.

Ich denke an Schottland Anfang Mai. Herrliche Synthese von wolkenverhangenem Himmel im Westen und blauem, schon bald milde Sonne verheißendem Untergrund an aufgerissenen Stellen im Osten. Ich werde meine Nase forsch in die milde Brise vom Meer recken, kühn durch die Heidelandschaft schreiten bis ich den torfigen Duft einer Distillery wahrnehme. Gern lasse ich mir in der leeren Kiln erklären, wie das Mälzen der Gerste vor sich geht obwohl sich in meinem Gesichtsfeld keinerlei Barley erspähen lässt – früher aber … . Heute mälzen nur noch wenige Distillerien. Aber das macht nichts, der wirtschaftliche Fortschritt eben … . Ich spüre schon, wie mir der feine Whisky Zunge und Gaumen benetzt während ich an einem ab und an knackenden Kaminfeuer stehe und wechselweise in die Glut und das goldgelbe Funkeln im Glas blinzele.

Los jetzt, nichts wie raus aus den Federn! Ein erhabener Herbsttag mit einigen Sommerremineszenzen erwartet uns. Am liebsten würde ich meinen Kilt anlegen. Na ja, wir wollen nicht übertreiben. Ein frisch gebügeltes Hemd und nach Frische statt Schweiß duftende Jeans tun es auch. Das Fenster schließe ich aber erst einmal. Ein kleiner Luftzug hat eben eine Tür mit einem kraftstrotzenden ‚Wumm‘ zugeschlagen. Das ist doch was für einen richtigen Mann! Nicht diese deprimierende, erschlaffende Hitze … . Birgit hat schon Kaffee gekocht, schön stark und heiß. Sie selbst würde lieber in der Sonne auf der Terrasse sitzen und schimpft leise vor sich hin, es wäre kein richtiger Sommer dieses Jahr. Na ja, wie Frauen eben so sind. Nach dem Frühstück werfe ich mir meine Lederjacke über. Endlich geht das wieder ohne gleich einen Hitzekollaps zu bekommen.

Dann öffne ich die Tür einen Spalt weit, um erst einmal die Frische der Herbstluft in mich einzusaugen. Ich hätte allerdings etwas umsichtiger sein sollen, denn eine gerade ihrem Höhepunkt zustrebende Windböe vollendete den Öffnungsvorgang und schlug mir die Tür heftig gegen den Kopf oder, besser gesagt, vor die Brille, woraufhin sich letztere vom Kopf lossagte,  nicht ohne eine heftige Druckstelle auf meiner Nase zu hinterlassen. Ich weiß nicht mehr, ob ich ihr flink hinterherspringen wollte oder ob die Tür mich mit sanfter Gewalt zu diesem unvorsichtigen Schritt veranlasst hat. Jedenfalls befand sich nunmehr mein rechter Fuß auf meiner Sehhilfe, die nun keine mehr war. Ich beschloss, die Tür zunächst wieder zu schließen bevor ich weitere Maßnahmen ergriff. Ich legte die Überreste des optischen Instrumentes zwecks späterer Reparatur sorgsam auf ein Schränkchen. Na ja, zu reparieren war da wohl nichts mehr. Die Gläser waren aber noch heil. Für den Moment gab es da aber noch meine Sonnenbrille. Sie lag im Auto vor dem Haus. Ich öffnete also wieder die Tür, jetzt allerdings mit Weitblick und Vorsicht. Die Böe war schon über sieben Berge und so weit ich ohne Brille sehen konnte, entsprach die Szenerie durchaus meinen Erwartungen, bis auf das erhoffte Blau in einer aufgerissenen Wolkendecke. Aber ich hatte ja keine Brille auf der Nase, welche übrigens noch etwas schmerzte, und manchmal ähnelt das Himmelsblau auch einem etwas tieferen Grau. Eines von beiden jedenfalls war auch so eindeutig erkennbar. Ich arbeitete mich erst einmal durch den heftiger werdenden Wind, Pessimisten nennen so etwas übertriebener Maßen auch Sturm, zu meinem Auto und mithin zu meiner Sonnenbrille durch. Da mir meine treue Lederjacke immerfort vorn aufschlug – der Knopf, den ich sicherheitshalber geschlossen hatte, hatte dem böigen Wind nicht standhalten können – spürte ich jetzt einen leichten Nieselregen auf Brust und Bauch. Letztendlich aber hatte ich die Autotür geöffnet und konnte die dringend benötigte Sonnenbrille zielsicher auf meiner schmerzenden Nase positionieren. Ich zog mich aus dem Inneren meines Autos rasch zurück und schloss behände die Tür, da der Regen durch die Öffnung nur so hineinströmte. Nun wieder mit voller Sehkraft ausgestattet, erkundete ich erneut die reale Wetterlage. Ich versuchte es zumindest. Das herabrinnende Regenwasser versperrte mir jedoch den klaren Blick durch die Gläser. Immerhin war es ja eine Sonnenbrille und da muss man in Sachen Lichtdurchlässigkeit schon kleine Abstriche machen. Aber bei allem Wischen, es wurde nicht besser, nicht der kleinste schottische Hoffnungsschimmer. Mittlerweile rann das Regenwasser aus meinen Haaren und durchfeuchtete meinen Hemdkragen eminent. Ich beschloss, meinen geplanten Herbstspaziergang samt Distillery-Phantasie-Episode aufzuschieben und mich vorerst mit deren Endprodukt zufrieden zu geben.

Also machte ich kurzerhand kehrt und wendete mich der nun boshafter Weise verschlossenen Haustür zu, natürlich nicht, ohne das mittlerweile aufgestaute Meer davor zu durchwaten. Da ich den Schlüssel in der Aufregung drinnen vergessen hatte, klingelte ich. Meine Frau öffnete nach geschätzt einer Stunde, schaute mich grimmig an und begrüßte mich mit den Worten: „Bist Du völlig bescheuert? Was rennst Du bei dem Sauwetter mit der Sonnenbrille draußen herum und machst obendrein noch alles voller Drecktapsen?“ Ich hob zu einer Erklärung an, schätzte dies im nächsten Moment jedoch als vergleichsweise nutzlos ein und begnügte mich mit der Bemerkung „Ein Scheiß-Sommer dieses Jahr!“

 


Jul 27 2020

Epitaph on a Clansman

Die Clansmen trauern um ihr treues Mitglied Hans-Peter Steininger.

Hans-Peter SteiningerAm 6. Juli verstarb Hans-Peter Steininger, doch sein Angedenken wird in den Reihen der Clansmen verbleiben.

In seiner ruhigen und bescheidenen Art begleitete er uns durch die Gefilde Schottlands wie auch durch die Gedankenwelt von Robert Burns. Und so ihm die Clansmen ein kleiner Teil seines Zu Hause waren, wird er stets auch bei uns zu Hause bleiben.

So sei denn ein letzter Gruß der Clansmen unserem Robert Burns überlassen mit dem Nachruf an einen Freund …

EPITAPH ON A FRIEND

An honest man here lies at rest,
As e’er God with His image blest;
The friend of man, the friend of truth;
The friend of age, and guide of youth:
Few hearts like his, with virtue warmed,
Few heads with knowledge so informed:
If there’s another world, he lives in bliss;
If there is none, he made the best of this.


Mai 6 2020

Kleiner Gruß von Colin

Dear friends of the Scottish Culture!

In diesem Frühjahr wurden wir alle überrascht, wie sich unser täglicher Lebensablauf so ungewöhnlich verändern kann und er wohl auch in Zukunft anders sein wird. Also weiterhin: ‚Keep your distance and stay safe!‘

Nichts desto trotz wollen wir auf positive und auch schöne Tage in der Zukunft schauen. Heute in einem Jahr starten wir – voraussichtlich – zu unserer ‚Archaic Albion Tour‘. Wir werden nach der Überfahrt auf der ‚Queen Mary II‘ das Land ‚Albion‘ erreichen und historische Stätten, grüne Landschaften durchqueren und ein paar Destillen besuchen. Am 7. Tag unserer Reise erreichen wir dann Dumfries und Galloway in Alba (Schottland).

Diese Region ist voll von Sehenswürdigkeiten, Denkmälern, fantastischen Landschaften und Geschichten. In unseren vorherigen Reisen waren wir u.a. auf den Spuren von König MacAlpin (Dunadd), Lord of the Isles (Finlaggan), Mary Queen of Scots (Holytood), William Wallace (Stirling), Bonnie Prince Charlie (Culloden) und Rob Roy McGregor (Loch Tay). Auf dieser Reise werden wir nun  das Land von Robert I – Robert the Bruce und natürlich Robert Burns erkunden.

Um euch auf diese Reise einzustimmen empfehle ich den Film ‚Outlaw King‘ (2019), den ihr euch auf NETFLIX anschauen könnt. Die Handlung dieses Films spielt in Dumfries und Galloway. Viel Spaß dabei!

Wir werden spätestens Anfang März 2021 erfahren, welche Auswirkungen der Brexit und die Corona Pandemie auf unsere Reise haben wird. Dann haben wir auch die Restzahlung an die Firma Mundstock Reisen zu leisten.

Wir werden euch bei neuen Informationen selbstverständlich  per Mail auf dem Laufenden halten.

Bleibt gesund und munter – Slàinte mhath

Regards,

Colin & Team

PS: Interessante Infos zu unserem Hotel in Dumfries findet ihr unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Friars_Carse


Apr 4 2020

Close the ranks!

Hallo dear Clansmen,

die gegenwärtige Situation in der Corona-Krise hat uns ganz schön vor den Kopf geschlagen. Scheint es doch allem entgegenzustehen, wofür wir arbeiten – der Gemeinschaft und dem großartigen Miteinander, für welches wir mit Herz und Seele stehen.

Ja es schlägt uns vor den Kopf, aber es verschlägt uns nicht die Sprache und legt auch unsere Gedanken nicht still. Das Leben ist eine Abfolge von Problemen, von Situationen, welche alle unserer Lösung bedürfen. Auch wir als Clansmen werden dieses Tal, hoffentlich bald, durchschritten haben. Man hört oft, die Welt wird danach eine andere sein. Aber so ist es immer: „alles fließt“, haben es die alten Griechen genannt. Es sagt uns, dass wir heute lernen müssen, um für das Morgen gewappnet zu sein. Also nutzen wir die Zeit, um zu lernen, miteinander zu sprechen, füreinander zu fühlen, die Gemeinschaft nicht loszulassen und für künftige Tage zu stärken.

Wir wünschen Euch allen Kraft und Gesundheit. Haltet zusammen!

Der Vorstand The Clansmen


Die Clansmen haben in den letzten Tagen Emails von Freunden erhalten, welche ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Gestern kam eine Message von Brian Goldie, dem Präsidenten der RBWF, welche ich nachfolgend wiedergebe.


Dear Member

During these difficult times, I thought it may bring a little light
relief to share with each other a Burns’ poem and perhaps a photograph
relating to the poem.

Let me start with the poem below and the attached photograph which was
taken on the Balmoral Estate.

regards

Brian
My heart's in the highlands, my heart is not here,
My heart's in the highlands a chasing the deer,
Chasing the wild deer and following the roe,
My Heart's in the highlands wherever I go.
Farewell to the highlands, farewell to the north,
The birthplace of valour, the country of worth,
Wherever I wander, wherever I rove,
The hills of the highlands forever I love.
Farewell to the mountains, high cover'd with snow,
Farewell to the straths and green valleys below,
Farewell to the forests and wild hanging woods,
Farewell to the torrents and loud pouring floods.
My heart's in the highlands, my heart is not here,
My heart's in the highlands a chasing the deer,
Chasing the wild deer and following the roe,
My heart's in the highlands , wherever I go.


Und Frank Dirksmeier schickte uns ein lost manuscript:

... auch wenn alles sehr ernst ist...

nachfolgendes lost manuscript kann ich nicht vorenthalten.
Bleibt alle gesund!!

Yours aye 

Frank

If Rabbie Burns hud meet Corona19

Hopefully the current crisis will be no more than
a bad souvenir, but will remain for a while as an
„immortal memory“.
Enjoy !

Tae a virus

Twa months ago, we didna ken,
yer name or ocht aboot ye
But lots of things have changed since then,
I really must salute ye

Yer spreading rate is quite intense,
yer feeding like a gannet
Disruption caused, is so immense,
ye’ve shaken oor wee planet.

Corona used tae be a beer,
they garnished it wae limes
But noo it’s filled us awe wae fear
These days, are scary times.

Nae shakin hawns, or peckin lips,
it’s whit they awe advise
But scrub them weel, richt tae the tips,
that’s how we’ll awe survive

Just stay inside , the hoose, ye bide
Nae sneakin  oot for strolls
Just check the lavvy every hoor
And stock-take, your, loo rolls

Our holidays have been pit aff
Noo that’s the Jet2 patter
Pit oan yer thermals, have a laugh
And paddle ‘ doon the waater ‘

Canary isles, no for a while
Nae need for suntan cream
And awe because o this wee bug
We ken tae be..19

The boredom surely will set in,
But have a read, or doodle
Or plan yer menu for the month
Wi 95 pot noodles.

When these run oot, just look aboot
A change, it would be nice
We’ve beans and pasta By the ton
and twenty stane o rice.

So dinny think yell wipe us oot
Aye true, a few have died
Bubonic, bird flu, and Tb
They came, they left, they tried

Ye might be gallus noo ma freen
As ye jump fae cup tae cup
But when we get oor vaccine made
Yer number will be up.